Voraussetzungen für ein Waschmaschinen-Vorschaltgerät

Ein Vorschaltgerät für die Waschmaschine ist nicht gerade günstig. Warum also sollte eines angeschafft werden? Und welche Voraussetzungen müssen für einen erfolgreichen Einsatz bestehen?

Welche Probleme gibt es mit dem Erhitzen von Wasser in der Waschmaschine?

Üblicherweise wird das während eines Waschgangs verwendete warme Wasser erst in der Waschmaschine erhitzt. Da die Waschmaschine an den Kaltwasseranschluss angeschlossen ist, muss das gesamte benötigte Wasser je nach gewählter Temperatur des Waschgangs auf bis zu 90° erhitzt werden – von der Waschmaschine, mit Strom.

Wassererhitzung mit Strom ist ineffizient und damit teuer. Wenn Sie im Waschkeller Zugriff auf eine Warmwasserquelle haben, deren Wasser etwa mit Gas oder Solarenergie erwärmt wird, ist es äußerst sinnvoll, diese Quelle für Ihre Waschmaschine zu nutzen. Als Faustregel gilt: Das Erhitzen von Wasser mit Strom kostet ungefähr vier Mal so viel wie ein Erhitzen über andere Energiequellen.

Daraus folgt: Ein Waschmaschinen-Vorschaltgerät lohnt sich nur dann, wenn Sie in der Nähe der Waschmaschine einen Zugang zu einer Warmwasserquelle haben.

Wie funktioniert ein Waschmaschinen-Vorschaltgerät?

Das Waschmaschinen-Vorschaltgerät mischt Wasser aus einer Kaltwasser- und einer Warmwasserquelle außerhalb der Waschmaschine auf die gewünschte Temperatur des Waschganges – sodass das Erhitzen des Wassers innerhalb der Maschine größtenteils entfällt. Dadurch kann eine energiesparende, effizientere und vor allem günstigere Methode des Wassererhitzens genutzt werden, als dies in der Waschmaschine durch Strom geschehen würde.

Weitere Informationen zur genaueren Funktionsweise gibt es hier: Wie funktioniert ein Waschmaschinen-Vorschaltgerät?